Wie das OM ging und wieder kam

Julias Yogawelt Ayuryoga im Teutoburger Wald - Seminar

Die unveränderliche Wahrheit des Wandels

In der ständigen Fluktuation unseres Lebens steht eine unerschütterliche Wahrheit wie ein ruhender Felsen in der Mitte eines reißenden Stroms: Alles ist im ständigen Wandel. Alles, was du jetzt wahrnimmst, was deine Sinne in diesem Moment erfassen, wird im nächsten Augenblick schon wieder Vergangenheit sein. Alles ändert sich – nur nicht das Bewusstsein, dass sich alles verändert.

Ungewisse Zeiten und der menschliche Verstand

In ungewissen Zeiten suchen wir alle nach Ankerpunkten, nach stabilen Faktoren, die uns Halt und Sicherheit vermitteln. Es gibt Zeiten, in denen die Menschen von Ängsten erdrückt werden und vor Veränderungen zurückschrecken. Doch was können wir ihnen sagen? Gibt es überhaupt so etwas wie „ungewisse Zeiten“? Die Realität ist: Die Zeit ist immer ungewiss. Der menschliche Verstand verlangt nach Gewissheit, doch das eigentliche Leben bietet diese nie.

Das Kommen und Gehen des OM

Manches kommt und geht und kommt wieder. So wie bei mir das OM. Seit meiner ersten Yogalehrer-Ausbildung in 2006 habe ich das „Om“ zu Beginn und am Ende einer Yogastunde gesungen. Ich spürte, wie es mir und meinen Schülern guttat. Es soll die Konzentration verbessern und den Geist beruhigen. Doch letztes Jahr verlor ich plötzlich meine Verbindung zum OM. Es war weg. Es fühlte sich falsch an, das OM oder Mantren weiterhin zu chanten. Doch ich ließ es zu und vertraute darauf, dass es, wenn es seine Zeit ist, zurückkehren würde.

Die Rückkehr des OM

Diese Rückkehr kam unerwartet. Eine meiner Schülerinnen bat mich, während unserer Korfu-Reise Mantras zu singen. Also öffnete ich mich wieder für das Om und spürte, wie es in meine Praxis zurückkehrte. Diese Erfahrung lehrte mich eine wichtige Lektion: Alles darf gehen und wenn es wieder kommen soll, wird es auch wieder kommen. Du musst dich nur mit ganzem Herzen dafür öffnen.

Was ist das OM

Die Bedeutung des OM

Om ist ein Symbol von tiefer spiritueller Bedeutung in mehreren Religionen wie Hinduismus, Buddhismus und Jainismus. Es wird als der Urklang des Universums betrachtet, der das transzendente Bewusstsein repräsentiert. In der Yogapraxis wird das Chanten von Om genutzt, um die Konzentration zu schärfen und den Geist zu beruhigen. Es ist ein universeller Klang, der Körper, Geist und Seele in Harmonie bringt.

Om wird oft als AUM ausgesprochen, wobei jedes dieser drei Elemente eine eigene symbolische Bedeutung hat. Das „A“ repräsentiert den Anfang, die Geburt und die Schöpfung, was uns daran erinnert, dass wir ständig lernen und wachsen. Das „U“ symbolisiert den Zustand des Seins und die Verbindung zu allem, was uns umgibt, uns daran erinnernd, dass wir alle Teil eines größeren Ganzen sind. Schließlich steht das „M“ für Abschluss und Stille, eine Aufforderung, Momente der Ruhe zu respektieren und in uns hineinzuhorchen. Om ist daher ein Schlüssel zu innerem Frieden und Achtsamkeit.

Deine Geschichte

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist etwas in deinem Leben gegangen und dann unerwartet zurückgekehrt? Ich freue mich, wenn du diese Geschichten mit mir teilst. Schreibe mir eine E-Mail an julia@juliasyogawelt.de

Alles Liebe,

OM Shanti,

Deine Julia

Über mich

ausgebildet als Yogalehrerin (BYV), Ayur Yogatherapeutin nach Remo Rittiner, Thaiyoga- und Shiatsu- Masseurin, Dozentin, Buchautorin.

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Diese Übungen haben schon vielen meiner Teilnehmer geholfen, mehr Gelassenheit und Entspannung zu erfahren.